Mittwoch 19. September 2007
Heute wieder mit Christoph am Schneidetisch gesessen. Christoph hat in Erfurt, Dortmund, Köln, Berlin und in Wyk auf Föhr gefilmt. Schönes Material. Können wir gar nicht alles senden. Ich würde ja, aber die Profis. Etwas mehr als fünf Minuten habt ihr.
Das ist doch kein Familenabend, wo du deinen verwackelten Urlaubsfim zeigen kannst. Ja, ja, sehe ich ja ein. Aber, das könnten wir doch bringen. Nee. Nein. Und die Musik, können wir da was? Das ist schon auf den Takt geschnitten. Hast du andere Musik? Die Blder müssen mit der Musik harmonieren. Tack, tack, tack. Wir könnten doch noch das nehmen, was die Tour-Crew gefilmt hat. Nein, das ist ein anderes Format. Aber es ist gut. Dann tun wir es auf die DVD. Und die Musik, es ist ein Truck, es ist Rock ‚n Roll. Es ist kein Trucker-Film. Ok, dann ändern wir aber noch die Vorsitzenden. Also nicht die Personen, nur ihre Original-Töne. Jaa, machen wir.
Diskussionen, stundenlang. Schön.
Und rund um die Aufführung des Films auf dem ver.di-Kongress denken wir uns begleitende Aktionen aus. Mindestlohn-Puppen, T-Shirts. Das ist doch hausbacken. Das alles muss fetzen. Da draußen ist mordsmäßig viel gelaufen. Da kann, da muss in den Monaten bis zur Bundestagswahl weiter viel laufen. Keine Wahlveranstalung ohne Mindestlohn-Aktivisten. Genau. Wie machen wir das?
Wir brauchen viele Leute, die viele Aktionen für den gesetzlichen Mindestlohn machen. Dafür werben wir auf dem ver.di-Kongress und dann auf dem Sozialforum in Cottbus.
Und was hat das mit der Überschrift zu tun? Nichts. Doch: Mit dem Film werben fürs Mitmachen. Einstimmen, mutmachen, Anstöße geben. Anpacken. Es lohnt sich.