Jeder hat seine Meinung. Und der Berliner Finazsenator äußert sie. Und trampelt immer wieder durch die Fettnäpfchen.
„Berlin (dpa/bb) - Der Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) würde auch für einen deutlich geringeren Mindestlohn als die von seiner Partei geforderten 7,50 Euro arbeiten. Auf die Frage, welches sein persönlicher Mindestlohn pro Stunde sei, antwortete Sarrazin im Politikmagazin ‚Cicero‘ (Juli-Ausgabe): ‚Für fünf Euro würde ich jederzeit arbeiten gehen. Das wären 40 Euro pro Tag.‘ Die Sozialdemokraten setzen sich für einen Mindestlohn von 7,50 Euro ein.
Senatssprecher Richard Meng kommentierte die Äußerung Sarrazins: ‚Der Senat tritt für 7,50 Euro ein, dabei bleibt es.‘ Praktisch und rechtlich sei es für Senatoren außerdem nicht möglich, für ein anderes Gehalt zu arbeiten, ‚insofern hat sich diese Idee wieder erledigt‘.“
Da hat er fein gesprochen, der Sprecher.







